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Weiss
Weiss, die hellste Farbe aus allen Farben
Weiss ist die Farbe der Klarheit, des Lichts und des Makellosen. In unserer Farbwelt Weiss findest du feine Dinge in weißem Kleid — von Champagner über weiße Schokolade bis zu handgeschöpfter Seife. Eine Kategorie für helle Momente und stille Geschenke.
Weiss ist die hellste aller Farben, denn sie enthält wie das Licht das gesamte Spektrum. Sie gilt als rein, unbefleckt, makellos und klar. Wenn du unsere Kategorie Weiss öffnest, betrittst du einen Raum voller stiller Köstlichkeiten, die sich mit Etiketten, Flaschen, Dosen und Verpackungen in Ivoire, Crèmeweiß und strahlendem Blanc zeigen. Insgesamt versammeln sich hier über 24 Artikel aus fünf Ländern.
Weiss, die Farbe des Lichts und der Klarheit
Weiß steht für das Gute, das Reine, das Richtige in allen Kulturen. Schon im alten Ägypten um 3.000 vor Christus war Weiß die Farbe von Glück und Freude, und im Mittelalter galt sie als Zeichen der Unschuld. Im japanischen Shinto tragen die Priester seit dem 7. Jahrhundert weiße Kimonos, weil sie das Licht der Götter spiegeln.
Für uns ist Weiß die Farbe des Morgens, der frisch gewaschenen Leinentischdecke, der ersten Milch im Kaffee. Weiß bringt Klarheit in den Raum und ins Glas, Weiß macht Lust auf den Anfang — auf das erste Glas Sekt, den ersten Löffel, den ersten Bissen. Weiß ist hell, weit und leise.
Und Weiß ist großzügig. Sie lässt allen anderen Farben Platz, tritt zurück und gibt Bühne. Am Esstisch tut sie genau das: ein weißes Tischtuch, weißes Geschirr, weiße Servietten — und dann können die Gerichte leuchten. Wer Küche ernst nimmt, nimmt Weiß ernst.
In der Farbpsychologie steht Weiß zudem für Weite, Offenheit und einen klaren Kopf. Kein Zufall, dass Küchen, Krankenhäuser und Labors oft weiß gestrichen sind. Weiß sagt: hier beginnt etwas, hier ist noch Platz für Inhalt. Auch das gilt für den gedeckten Tisch.
Weiße Lieblinge aus Feinkost, Wein und Wohnen
In unserer weißen Welt findest du über zwei Dutzend feine Produkte aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Spanien — alle tragen das Weiß in Flasche, Dose oder Verpackung.
Aus der Flasche kommt der Knipser Chardonnay Weißburgunder von Volker und Stephan Knipser aus Laumersheim in der Pfalz, der alkoholfreie Prisecco Bio Weiß von Jörg Geiger aus Schlat auf der Schwäbischen Alb, die Naked White Cuvée aus dem Burgenland und ein Sauvignon Blanc vom Sattlerhof aus der Südsteiermark. Jede Flasche erzählt von anderen Böden: Kalkmergel, Schiefer, Opok, Löss.
Aus der Dose das Trüffelsalz mit weißem Trüffel von TartufLanghe aus dem Piemont, eine Spezialität mit echten Tuber-Magnatum-Stücken, nicht mit Aromen. Aus der Patisserie die Bonnat Ivoire, die alte Dame der weißen Schokolade aus Voiron, daneben die Trinkschokolade aus 100 Prozent Kakao ohne Zuckerzusatz und die Crema Mandorla aus Sizilien. Mandelcreme in Weiß, für den Moment nach dem Espresso.
Welches Weiß passt zu welchem Anlass?
Weiß ist nicht gleich Weiß. Es gibt das leuchtende Papierweiß, das warme Elfenbein, das gebrochene Crème und das helle Porzellanweiß. Drei Nuancen, drei Stimmungen, drei Gelegenheiten am Tisch.
Für den Apéro unter Freunden greifen wir gern zum Drappier Brut Nature Champagner — ein zurückgenommenes, trockenes Weiß ohne Dosage, reiner Pinot Noir, strohgelb im Glas, mit feiner Perlage. Zum Mittagstisch steht ein Olivenöl Arbequina von OMED aus Andalusien auf dem Tisch, hellgrün-golden, mit buttriger Note. Und für die stille Stunde am Abend mag Kerstin den Steinpilzrisotto aus Cremona, mit Arborio-Reis, Steinpilzen und etwas Butter. Mehr braucht es nicht.
Das Weiße auf dem Tisch hebt die Farben hervor. Wenn du ein hellgrünes Pesto auf eine weiße Fettuccine gibst, wirkt die Farbe doppelt so intensiv. Wer zu Hause ein wenig Bühne bauen will, deckt Weiß — und die Gerichte treten in den Vordergrund. So geht Tisch.
Unser Tipp für den Abend: eine weiße Schüssel, ein Löffel, etwas warmes Brot. Dann kann alles folgen, Suppe oder Risotto, Ragout oder Crème. Die Farbe lässt den Inhalt sprechen, und das ist die eigentliche Aufgabe jeder guten Keramik.
Manufakturen, die Weiß in Reinform können
Hinter jedem weißen Etikett steckt ein Mensch mit Handschrift — acht Manufakturen aus fünf Ländern prägen unsere Weiß-Auswahl, und jede hat eine Geschichte zu erzählen.
Stéphane Bonnat in Voiron in den französischen Alpen führt die Chocolaterie in fünfter Generation und röstet seit 1884 seinen Kakao selbst. „Wir röstern jede Bohne einzeln", erklärt Stéphane, und genau das schmeckt man in der Ivoire — buttrig, cremig, mit einer stillen Note von Vanille und Kakaobutter. Volker und Stephan Knipser in Laumersheim keltern ihren Weißburgunder und Chardonnay gemeinsam im großen Holzfass. „Der Wein braucht Zeit und Ruhe, dann wird er rund", sagt Volker.
Das Knipser-Weingut besteht seit 1876 und steht heute in siebter Generation, seit 1991 verantworten die Brüder die Kellerarbeit gemeinsam. Jörg Geiger in Schlat auf der Schwäbischen Alb hat den Prisecco erfunden, eine prickelnde Alternative ohne Alkohol aus alten Obstsorten der Streuobstwiese. Mehr als 400 Apfelsorten wachsen dort, und mit jedem Jahrgang rettet Jörg ein paar alte Sorten, die sonst verschwinden würden.
Gernot und Heike Heinrich in Gols im Burgenland arbeiten seit 1998 biodynamisch. Ihre Naked White kommt ohne Filtration in die Flasche: naturtrüb, lebendig, eigensinnig. „Ein Wein soll leben, nicht aussehen", meint Gernot. Willi Sattler am Sattlerhof in Sernau keltert seit 1976 Weißweine von Opok-Böden, sein Sauvignon Blanc ist eine Ikone der Südsteiermark, 2001 als erster Betrieb der Region mit Bio-zertifiziert.
Und dann ist da Giuseppe Giusti aus Modena, wo die Acetaia seit 1605 Balsamico macht — die älteste Balsamico-Manufaktur der Welt. Ihr Condimento Bianco ist die weiße Variante: heller, milder, mit feiner Säure, aus Trebbiano-Trauben gewonnen und 24 Monate in Eschenholzfässern gereift.
Weiß zum Frühstück, zum Lunch, zum Apéritif
Weiße Feinkost spielt mit dem Licht auf dem Teller. Leicht, konzentriert, klar.
Zum Frühstück streichen wir die Crema Mandorla auf eine Scheibe warmes Weißbrot, dazu eine Tasse schwarzer Kaffee und ein Glas Wasser mit Zitrone. Zum Lunch steht ein Teller Trüffelöl mit weißem Trüffel über Tagliatelle mit Butter und Parmesan auf dem Tisch, dazu ein Glas kalter Knipser Chardonnay Weißburgunder. Drei Zutaten reichen, wenn sie von Könnern kommen.
Zum Apéritif ein kleiner Teller Schoko Mandeln Praliné, daneben ein Glas Champagne Drappier. Zur Vorspeise eine Scheibe Brot mit Bonnats Ivoire, probier mal, weiße Schokolade auf warmem Brot schmeckt erstaunlich gut. Zum Hauptgang ein Hauch Trüffelöl über die Pasta, nur wenige Tropfen, und zum Dessert die Balsamico Bianco über Erdbeeren oder weiße Pfirsiche. Saftig, duftig, klar.
Weiße Feinkost mag einfache Begleiter: eine Leinentischdecke, ein Strauß weißer Anemonen, eine Kerze. So wird aus Mittag ein Mittagessen. So geht Weiß.
Helle Geschenke zum Wohnen und Schenken
Weiße Feinkost ist ein Geschenk, das in jedem Zuhause eine Lücke findet — zum Einzug, zur Hochzeit, zum Dankeschön, zur Taufe, zur ersten eigenen Wohnung.
Wir packen dir gern eine weiße Kiste: eine Flasche Champagne Côte Blanche von Le Brun de Neuville aus der Côte des Blancs, dazu ein salziges Lakritz aus Schweden, eine Senf mit Feigen aus dem Burgund und eine Festtagssuppe von Manufaktur U. Dazu eine Grespresso Latte Cup in Crème, italienisches Porzellan, das jeden Morgen heller macht. Fünf Objekte, fünf Geschichten, eine Kiste.
Für den kleinen Gruß zwischendurch ein TartufLanghe Trüffelsalz in der kleinen Dose, eine Tafel Bonnat Ivoire und eine handgeschöpfte Seife. Das macht Freude, wenn jemand für dich mitgekocht hat. Stöbere durch unsere weiteren Farbwelten — Weiß ist nur eine Tür, dahinter warten neun weitere Farben auf dich, von Sonnengelb bis Mattschwarz.