Cipriani Aperitivo & Getränke, der Bellini aus Harry's Bar für zuhause
Hier findest du den Bellini von Cipriani in drei Varianten: als Original-Cocktail mit Prosecco, als alkoholfreie Bellini Base zum Selbstmischen und als zuckerfreien Bellini Zero. Ein Rezept aus Venedig, drei Wege, es zu genießen.
Cipriani Aperitivo bringt den Bellini, jenen legendären Cocktail aus Prosecco und weißem Pfirsich, direkt aus der Harry's Bar in Venedig auf deinen Tisch. Drei Varianten, ein Rezept, seit 1948 nahezu unverändert.
Ein Cocktail, drei Wege ihn zu trinken
Der Bellini gehört zu den wenigen Cocktails, die einen Namen und eine Herkunft haben, die sich bis auf den Tag genau zurückverfolgen lassen. Erfunden in Venedig, benannt nach einem Maler, seit Jahrzehnten praktisch unverändert im Rezept: Prosecco und weißer Pfirsich, mehr braucht es nicht.
Cipriani bietet diesen Klassiker heute in drei Ausführungen an, je nachdem, wie du ihn trinken möchtest. Mit Alkohol, ganz ohne, oder als Basis, die du selbst mischst. Alle drei tragen denselben Namen und denselben Anspruch: so nah wie möglich am Original aus Harry's Bar zu bleiben.
Was den Bellini von vielen anderen Aperitifs unterscheidet, ist seine Zurückhaltung bei den Zutaten. Kein Sirup, kein künstliches Aroma, keine lange Liste an Beigaben, nur Prosecco und Pfirsich in einem sorgfältig austarierten Verhältnis. Diese Reduktion macht ihn einerseits leicht nachzumachen, andererseits umso schwerer, im Geschmack wirklich zu treffen, wenn man es selbst versucht.
Wer den Bellini bislang nur aus der Bar kannte, wird überrascht sein, wie einfach sich das Original zuhause nachstellen lässt, ganz ohne Barkeeper-Ausbildung. Ein Glas, gekühlt, mehr braucht es an Ausstattung nicht.
In Italien ist der Aperitivo weniger ein einzelnes Getränk als eine feste Tageszeit, meist zwischen 18 und 20 Uhr, in der Bars und Cafés kleine Häppchen zum Drink servieren. Der Bellini gehört seit Jahrzehnten fest zu diesem Ritual dazu, gerade in Venedig, wo er erfunden wurde und bis heute an praktisch jeder Bar zu finden ist.
Original, Zero und Base im Vergleich
Der Bellini Original Cocktail ist die klassische Variante mit 5,5 Prozent vol. Alkohol: Prosecco DOC, verfeinert mit 20 Prozent weißem Pfirsichpüree, abgefüllt in der türkisfarbenen 750-Milliliter-Flasche, die zum Markenzeichen des Hauses geworden ist. Direkt gekühlt eingeschenkt, ist er fertig zum Trinken.
Der Bellini Zero verzichtet komplett auf Alkohol: Traubensaft, weißes Pfirsichpüree und Pfirsichsaft, mit Kohlensäure versetzt, ganz ohne zugesetzten Zucker. Ebenfalls 750 Milliliter, geschmacklich dem Original bewusst nahe nachempfunden, für alle, die auf den Alkohol verzichten, aber nicht auf das Aroma.
Die Bellini Base alkoholfrei ist die flexibelste der drei Varianten: eine kohlensäurehaltige Cocktailbasis aus weißem Pfirsichpüree, im 4er-Träger mit je 180 Milliliter pro Flasche. Pur auf Eis genießbar, oder als Basis, um sie selbst mit Prosecco, Wodka oder einer anderen Spirituose deiner Wahl zu einem eigenen Bellini zu mischen.
Drei Flaschen, drei Anlässe: der Original Cocktail für den klassischen Aperitivo, der Bellini Zero für den alkoholfreien Brunch, die Bellini Base für alle, die ihren eigenen Mix bevorzugen.
Beim Versand der Bellini Base achten wir auf einen kleinen, aber wichtigen Handgriff: Die vier Flaschen werden aus dem Träger genommen, einzeln verpackt und der gefaltete Flaschenträger separat mitgeschickt, damit auf dem Transportweg nichts zu Bruch geht. Erst bei dir zuhause kommt der Träger wieder zum Einsatz.
Wer regelmäßig Aperitivo macht, fährt mit der Bellini Base am flexibelsten, da sich aus einer Flasche mehrere Gläser mischen lassen und die Menge sich leicht an die Zahl der Gäste anpassen lässt. Original Cocktail und Bellini Zero eignen sich dagegen eher für den spontanen Genuss direkt aus der Flasche.
1948, ein Maler und ein rosafarbener Cocktail
Die Geschichte des Bellini beginnt im Jahr 1948, als im Dogenpalast in Venedig eine große Ausstellung des Malers Giovanni Bellini gezeigt wurde. Giuseppe Cipriani, Gründer der Harry's Bar, komponierte für diesen Anlass einen neuen Cocktail aus Prosecco und weißem Pfirsichpüree, dessen zart-rosa Farbton an die Gewänder in Bellinis Gemälden erinnerte. Der Name war damit gesetzt.
Bis heute hält sich die Familie an strenge Kriterien bei der Auswahl der Pfirsiche. Arrigo Cipriani, Sohn des Gründers, brachte die Regel einmal so auf den Punkt: „Niemals gelb, und besser, wenn sie klein und mit einer rosa Haut sind." Nur diese Sorten liefern das zart-cremige, leicht rötlich geäderte Fruchtfleisch, das dem Bellini seine charakteristische Farbe gibt.
Was als Cocktail für eine einzige Vernissage gedacht war, wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einem der bekanntesten Aperitifs der Welt, weit über Venedig und Italien hinaus. Harry's Bar selbst, in einer Gasse nahe der Piazza San Marco, wurde 1931 von Giuseppe Cipriani eröffnet, siebzehn Jahre vor der Bellini-Erfindung, und zählte bald Gäste wie Ernest Hemingway zu ihrem Stammpublikum.
Auch der Rotweinessig und der Carnaroli-Reis, die du in unserer Cipriani Feinkost Auswahl findest, tragen dieselbe Herkunft aus der Küche von Harry's Bar in sich, ebenso wie die Hartweizennudeln aus unserer Cipriani Hartweizennudeln Kollektion.
Bemerkenswert an dieser Geschichte ist, wie wenig sich am Grundrezept seit 1948 verändert hat. Während viele Cocktails im Lauf der Jahrzehnte immer neue Varianten bekommen, hält Cipriani bis heute an der ursprünglichen Kombination aus Prosecco und weißem Pfirsich fest, nur eben inzwischen auch alkoholfrei und als Selbstmisch-Basis.
Bellini richtig servieren
Der Bellini gehört zu den Cocktails, bei denen die Temperatur fast wichtiger ist als die Zubereitung. Beide Flaschen, Original wie Zero, gehören gut gekühlt ins Glas, am besten ein schlankes Flötenglas, wie es auch für Sekt oder Champagner verwendet wird, damit die feine Perlage möglichst lange erhalten bleibt.
Bei der Bellini Base gilt eine einfache Faustregel für den eigenen Mix: zwei Teile Prosecco auf einen Teil Base, vorsichtig verrührt statt geschüttelt, damit die Kohlensäure nicht zu schnell entweicht. Wer es alkoholfrei mag, ersetzt den Prosecco durch ein alkoholfreies Sekt-Pendant oder einfach durch kühles Mineralwasser.
Wichtig dabei: Der Prosecco sollte trocken sein, kein süßer Spumante, sonst wird der ohnehin schon fruchtige Bellini schnell zu süß. Ein einfacher, unkomplizierter Prosecco DOC reicht völlig aus, teure Spitzengewächse wären an dieser Stelle verschwendet, da ihr feines Aroma im Pfirsichpüree ohnehin untergeht.
Ein zusätzlicher Trick aus der Praxis: Wer die Flasche vor dem Öffnen kurz im Gefrierfach anfrostet, statt sie nur im Kühlschrank zu kühlen, bekommt einen besonders langsam schmelzenden, dadurch länger stabilen Cocktail, ganz ohne zusätzliches Eis, das ihn sonst verwässern würde.
Zur Frage, wie kompliziert das alles sein müsse, hat Arrigo Cipriani, der jahrzehntelang die Küche des Familienbetriebs prägte, eine klare Haltung vertreten: „Einfachheit ist das Schwierigste, was es gibt." Beim Bellini bedeutet das konkret, auf gute Grundzutaten zu setzen und ihnen sonst nicht viel im Weg zu stehen.
Der passende Anlass für jede Variante
Klassisch gehört der Bellini zum italienischen Aperitivo, jener Stunde vor dem Abendessen, in der man mit einem leichten Drink und ein paar kleinen Häppchen den Appetit weckt statt ihn zu stillen. Ein paar Chips, Oliven oder dünn geschnittener Prosciutto reichen dafür meist schon aus.
Auch zu Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten passt der Bellini gut, gerade weil seine feine Süße und die feine Perlage einen guten Gegenpol zu salzigen Speisen bilden, ohne sie zu überdecken. In Venedig, einer Stadt, in der Fisch traditionell eine große Rolle spielt, ist diese Kombination seit Jahrzehnten gelebte Praxis.
Für einen Brunch am Wochenende eignet sich der alkoholfreie Bellini Zero besonders gut, da er sich problemlos mit Kaffee, Croissants und Süßgebäck kombinieren lässt, etwa mit den Cipriani Süßgebäck Produkten aus dem gleichen Haus. Wer lieber sein eigenes Rezept mischt, greift zur Bellini Base und variiert je nach Anlass zwischen klassisch mit Prosecco oder ganz alkoholfrei.
Auch als Geschenk funktioniert der Bellini gut, gerade weil die Geschichte dahinter, Venedig, ein Maler, ein Gemälde, sich in einem Satz erzählen lässt. Wer noch weitere Aperitif-Ideen sucht, wird in unserer Aperitif-Auswahl fündig.
Für eine kleine Feier reicht meist eine Flasche Original Cocktail für zwei bis drei Personen, da ein Glas typischerweise mit rund 100 bis 120 Millilitern befüllt wird. Bei größeren Runden lohnt es sich, gleich mehrere Flaschen bereitzustellen, damit niemand vorzeitig auf Wasser umsteigen muss.
Cipriani Aperitivo für den eigenen Sommerabend
Drei Flaschen, ein Rezept, unzählige Anlässe: Der Bellini von Cipriani bringt ein Stück venezianisches Lebensgefühl in dein Glas, ganz ohne Flug nach Italien. Ob mit oder ohne Alkohol, das Original bleibt in Aroma und Farbe erkennbar dasselbe.
Serviere ihn gut gekühlt, in einem schlanken Glas, am besten zu zweit oder in Gesellschaft, so wie er 1948 zum ersten Mal ausgeschenkt wurde. Für alle, die nach dem Aperitivo Lust auf mehr venezianische Küche bekommen, hält die gesamte Cipriani Food Kollektion Pasta, Feinkost und Süßgebäck bereit.
Ob als Original mit Prosecco, als Zero ganz ohne Alkohol oder als Base zum eigenen Mix: Alle drei Flaschen erzählen dieselbe venezianische Geschichte, nur mit unterschiedlichem Rezept für unterschiedliche Anlässe. Genau darin liegt der Charme dieser kleinen Kollektion.
Prost, oder wie man in Venedig sagt: Cin Cin.