Fruchtaufstriche aus alten Obstsorten
Was sind Stekovics Fruchtaufstriche? In kleinen Kesseln eingekochte Aufstriche aus alten, fast vergessenen Obstsorten, die Erich Stekovics am Neusiedler See erntet. Keine Standardmarmelade aus dem Regal, sondern Maulbeere, Herbsthimbeere und Mieze Schindler mit hohem Fruchtanteil.
Stekovics Fruchtaufstriche sind handgekochte Aufstriche aus alten Obstsorten von Erich Stekovics, dem Kaiser der Paradeiser aus Frauenkirchen. Die Früchte reifen im pannonischen Klima am Neusiedler See, werden von Hand geerntet und in kleinen Kesseln eingekocht, mit einem Fruchtanteil von 70 bis 75 Prozent. Fünf Fruchtaufstriche findest du hier versammelt, von der Marille bis zur Maulbeere.
Alte Obstsorten, die kein Supermarkt kennt
Hinter jedem Glas steht eine Rarität, eine Sorte, die es in keinem Supermarktregal mehr gibt. Die Mieze Schindler ist eine Erdbeere, die Dr. Otto Schindler 1925 züchtete und nach seiner Frau benannte, herrlich aromatisch und für die konventionelle Landwirtschaft viel zu aufwändig. Die Herbsthimbeere ist eine alte Schweizer Sorte, die zweimal im Jahr trägt und erst spät im Sommer reift. Geerntet wird sie von August bis in den November hinein, an einjährigen Ruten, die im Frühjahr radikal zurückgeschnitten werden.
Die Maulbeere, botanisch mit der Feige verwandt, kocht Erich mit Kriecherl ein, kleinen wilden gelben Pflaumen. Maulbeeren gibt es in Weiß, Schwarz und Rot, süß und saftig, doch zu zart für den normalen Obstverkauf, weshalb man sie kaum noch frisch findet. Gemeinsam mit seiner Frau Prisca erntet Erich all diese Früchte im Gänsegarten, von Hand und vollreif. Seine ganze Welt von Stekovics dreht sich um den verloren gegangenen Geschmack.
In kleinen Kesseln von Hand eingekocht
Stekovics kocht nicht industriell. Die Früchte kommen vollreif in kleine Kessel, werden behutsam mit Zucker eingekocht und sorgsam von Hand gerührt, wie Erich es von klein auf kennt. Mal sind es Maulbeeren mit Kriecherl, mal eine alte Schweizer Himbeere, jede Sorte braucht ihre eigene Behandlung. So bleibt das Aroma, das diese Sorten so besonders macht, fruchtig, würzig und saftig.
Die Marille stammt aus dem Gänsegarten, von Hand entsteint, mit 70 Prozent Fruchtanteil. Die Herbsthimbeere spielt mit Säure und Süße, die Mieze Schindler bringt es sogar auf 75 Prozent Frucht. So trägt jedes 200 g Glas ein gutes Stück reife Sommerernte in sich. Im pannonischen Sommer reifen die Früchte langsam aus, und das schmeckst du in jedem Löffel. Jede Sorte für sich, jede ein kleiner Schatz aus dem Gänsegarten.
Aufs Frühstücksbrot, zu Käse und Dessert
Stekovics Fruchtaufstriche gehören auf den Frühstückstisch, aufs frische Weißbrot, ins Joghurt, auf den warmen Pfannkuchen. Wir mögen die Marille klassisch aufs Butterbrot, die Maulbeere zu cremigem Frischkäse und die Herbsthimbeere zu Vanilleeis. Unser Tipp ist die Mieze Schindler pur auf dem Löffel, einfach so, weil sie nach echter Erdbeere schmeckt.
Auch zu gereiftem Käse machen sie eine schöne Figur, fruchtig gegen würzig. Wer es süß-scharf mag, greift zur Marille mit Chili, fein zu Geflügel oder als Füllung einer Sachertorte. Ein Glas Fruchtaufstrich ist obendrein ein liebevolles Mitbringsel, und gerade die seltenen Sorten machen Freude. Und neben den Aufstrichen lohnt der Blick auf die Paradeiser und die eingelegten Raritäten. So kommt der Sommer aufs Brot.