Frucht-Secco von van Nahmen, alkoholfrei und feinperlig
Frucht-Secco von van Nahmen ist ein alkoholfreier Aperitif aus Direktsaft und feiner Kohlensäure – mehr Zutaten braucht es nicht. Drei Sorten führen wir: Apfel-Quitte, Apfel Johannisbeere Himbeere und Traube. Prickelnde Frucht im Sektglas, für alle am Tisch.
Frucht-Secco ist die Antwort der Obstkelterei van Nahmen auf eine Lücke am gedeckten Tisch: ein Getränk, welches zum Anstoßen taugt, ohne Alkohol zu enthalten. Peter van Nahmen kombiniert dafür sortenreine Säfte mit feiner Perlage – und schafft damit einen Apéro mit eigenem Charakter, der neben dem Wein bestehen kann.
Drei Sorten, drei Temperamente
Jeder der drei Seccos spielt eine andere Rolle am Tisch.
Der Frucht-Secco Apfel-Quitte ist der Eleganteste – goldgelb, trocken-fruchtig, mit der herben Note der Quitte, welche an einen gereiften Riesling erinnert. Der Frucht-Secco Apfel Johannisbeere Himbeere dagegen ist der Sommerliche: beerenrot, saftig, mit lebendiger Säure.
Und der Frucht-Secco Traube aus 100% Bio-Traubensaft gibt den Milden – zartrosa und rund, der Verbindlichste der drei. Zwei der Sorten sind bio-zertifiziert, alle drei kommen mit einer Handvoll Zutaten aus.
Die Kunst liegt in der Cuvée
Ein guter Secco entsteht am Mischpult, nicht am Kohlensäureventil.
Entscheidend ist die Cuvée: Welche Säfte passen zusammen, in welchem Verhältnis, mit wie viel Perlage? Bei der Apfel-Quitte bringt die Quitte Struktur und Herbe, der Apfel Saft und Süße. Bei der Beeren-Variante legt der Apfel das Fundament, die Johannisbeere setzt die Säure, die Himbeere den Duft. Je feiner die Kohlensäure eingebunden ist, desto eleganter steigt die Perlage im Glas.
Die Süße stammt dabei allein aus der Frucht selbst – deshalb schmecken diese Seccos trocken und erwachsen. Wer einen davon blind ins Glas bekommt, fragt erfahrungsgemäß erst einmal nach dem Jahrgang.
Und die Zutatenliste bleibt kurz: Beim Trauben-Secco sind es zwei Zeilen, Saft und Kohlensäure. Bei der Apfel-Quitte drei, bei der Beeren-Cuvée vier. Was drinsteht, kann man aussprechen – und was fehlt, vermisst niemand.
Der Apéro, welcher niemanden ausschließt
Ein Frucht-Secco löst ein Problem, das jede Gastgeberin kennt.
Wer fährt, wer schwanger ist, wer aus welchem Grund auch immer keinen Alkohol trinkt, bekam lange ein Glas Wasser oder einen süßen Saft gereicht. Hier hält jeder am Tisch dasselbe schöne Glas in der Hand – gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad, in der Sektflöte oder im Weißweinglas.
Am Tisch begleiten sie Vorspeisen, Krustentiere und Meeresfrüchte, die Traube macht sich zur Eistorte und zu cremigem Gorgonzola Dolce, die Apfel-Quitte zur Tarte Tatin. Zur Hochzeit, zum Geburtstag, zum Jahreswechsel – überall dort, wo sonst der Sektkorken knallt, hat auch ein Frucht-Secco seinen Auftritt.
Wenn du es teeherb magst, schau dir die Sparkling Juicy Teas an – oder greif zu einem van Nahmen Nektar als Bellini-Basis. Die stillen Klassiker findest du bei den van Nahmen Säften.
Von der Streuobstwiese ins Sektglas
Die Frucht für die Seccos kommt aus derselben Presse wie die sortenreinen Säfte.
Die Obstkelterei van Nahmen arbeitet seit 1917 in Hamminkeln am Niederrhein, heute in vierter Generation. Für den Erhalt der Streuobstwiesen zahlt das Haus seit 1994 gemeinsam mit dem NABU einen Aufpreis an die Obstbauern, zweimal im Jahr werden 500 bis 800 junge Bäume nachgepflanzt.
2025 zeichnete die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft die Kelterei mit dem Bundesehrenpreis für Fruchtgetränke aus – nachzulesen in der Preisträgerliste der DLG. Mehr über Haus und Haltung liest du im Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Angebrochen fünf Tage, geöffnet ein Abend
Ein Secco will kühl und langsam eingeschenkt werden.
Öffne die Flasche gut gekühlt und gieße bedächtig ein, damit sich das Mousseux fein aufbaut. Die angebrochene 750-ml-Flasche hält im Kühlschrank etwa fünf Tage – die Perlage ist am ersten Abend allerdings am schönsten. Ein Zweig Thymian, eine Quittenscheibe oder eine frische Himbeere im Glas, mehr Deko braucht dieser Auftritt nicht.
Such dir deine Sorte – und stoß an, worauf du magst.