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Blau
Ins Blaue hinein, einmal ans Meer
Blau steht für Weite, Ruhe und Vertrauen — die Farbe des Meeres, des Himmels, der Vergissmeinnicht. In unserer Farbwelt Blau findest du bretonische Sardinen, alkoholfreien Sparkling Tea, Heidelbeer-Fruchtaufstriche, Weißburgunder, Eierlikör, Blütenduft-Tee und Weiße Schokolade in blauem Kleid.
Blau ist die Farbe der Ferne und der Tiefe — der Himmel über der Bretagne, die Ägäis im Juli, das Fischerboot am Horizont. Sie wirkt kühlend, beruhigend und löst Sehnsucht nach Meer aus. Wenn du unsere Kategorie Blau öffnest, fährst du ins Blaue hinein: bretonische Hafen-Dosen, dänischer Sparkling Tea, Heidelbeere aus Südtirol, Gletschermilch-Seife aus Tirol.
Blau, die Farbe der Weite
Blau ist die Farbe mit dem größten Anteil am Alltag: der Himmel ist blau, das Meer ist blau, und die meisten Menschen nennen Blau ihre Lieblingsfarbe. In der Farbpsychologie steht sie für Vertrauen, Ruhe und Klarheit. In Umfragen nennen 42 Prozent der Europäer Blau als Lieblingsfarbe — kein anderer Ton schneidet so deutlich ab.
Goethe nannte sie die „gehaltvolle Farbe", sie reizt nicht und lässt denken. Maler der Renaissance nutzten gemahlenen Lapislazuli, damals teurer als Gold, um Marias Mantel zu malen. Ein Kilo Ultramarin-Blau aus Afghanistan kostete im 15. Jahrhundert das Äquivalent eines kleinen Hauses. Heute begegnet uns Blau als Sardinendose aus Quiberon, als dänische Limonadenflasche, als Weinflasche mit blauem Etikett.
Bei uns ist Blau die Farbe der Sehnsucht nach Urlaub. Sie riecht nach Salzwasser, nach Algen, nach einem Gespräch am Steg. Sie klingt nach Möwen, nach Schiffstau, nach Sonnencreme und nach dem Kühler-Geräusch eines alten Fahrrads auf Schotter am Hafen.
Blau hat noch einen stillen Vorteil: Sie beruhigt. Ärzte und Architekten schätzen sie in Wartezimmern, Hotels in Bademänteln, Restaurants auf Tischdecken. Wer blaue Dinge auf den Tisch stellt, schenkt dem Gespräch eine ruhigere Grundierung, zumindest in der Theorie. In der Praxis tut die Farbe auch Sardinen gut.
Über zwanzig blaue Lieblinge aus sieben Ländern
In unserer blauen Welt versammeln sich Köstlichkeiten aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Südtirol und Deutschland — alle in blauem Gewand.
Aus der Bretagne la belle-iloise Sardinen mit Muscadet, Sardinen zum Braten mit Fassbutter, Sardinen mit Zitronenthymian und Timut Pfeffer und die La Quiberonnaise Jahrgangssardinen in Weißwein. Aus Portugal die Porthos Thunfisch-Dose und die La Perle des Dieux kleine Sardinen.
Aus Dänemark der Copenhagen Sparkling Tea Blå — ein alkoholfreier prickelnder Tee im blauen Etikett. Aus Italien die Cipriani Pastasauce Sansovina, die Cipriani Bio Penne und die Cipriani Tagliarelle all'uovo. Aus Südtirol die Alpe Pragas Heidelbeere und der Blütenduft Tee der Südtiroler Kräuter Rebellen. Aus Deutschland der Steitz Weißburgunder aus Rheinhessen und zwei Eierlikör-Klassiker: Rübbelberg und NORK mit Vanille.
Welches Blau zu welcher Stunde?
Blau hat viele Tiefen: das helle Himmelblau, das tiefe Nachtblau, das türkise Meerblau, das stille Vergissmeinnicht-Blau.
Zum Apéritif das helle Blau: ein Glas Copenhagen Blå mit einer Scheibe Zitrone, dazu eine Dose kleine Sardinen auf Toast. Zum Mittag das tiefe Blau: Tagliarelle mit Sansovina Sauce und ein paar Flocken Sal de Ibiza Trüffel Chips.
Zum Abend das stille Blau: ein Glas Steitz Weißburgunder, Sardinen mit Muscadet auf Brot, zum Abschluss eine Tafel Bonnat Los Colorados 75%. So wird der Abend leise.
Manufakturen an Küste und Kräutergarten
Hinter jedem blauen Etikett steht eine Geschichte am Wasser — zehn Manufakturen prägen unsere Blau-Welt, und jede arbeitet mit dem Meer, dem Kräutergarten oder dem Weinberg.
Die Familie Hilliet führt seit 1932 la belle-iloise in Quiberon — heute steht Caroline Hilliet-Le Branchu in vierter Generation am Steuer. „Die Sardine ist kein Industrieprodukt", sagt Caroline, „sie ist ein Fisch, der sich Zeit nimmt." In der Konservenfabrik werden die Sardinen noch von Hand ausgenommen, gesalzen und in Öl gelegt, kein Automat berührt sie. La Quiberonnaise nebenan macht seit 1921 Jahrgangssardinen, jede Dose trägt das Jahr, in dem der Fisch gefangen wurde. Je länger du wartest, desto zarter wird sie. Ein Gedanke, der hängen bleibt.
In Kopenhagen haben Jacob Kocemba und Nikolaj Nørregaard den Copenhagen Sparkling Tea Blå erfunden, eine Cuvée aus acht Bio-Tees, alkoholfrei, nach der Methode der Champagner-Herstellung. „Alkoholfrei darf nicht langweilig sein", erklärt Jacob, der vorher Sommelier im Sterne-Restaurant noma war. In der Pfalz keltert Heinrich Steitz in Kindenheim seinen Weißburgunder mit langer Hefekontakt-Gärung, der Wein wird cremig, saftig, mit mineralischer Länge. Alle Achtung.
In Südtirol wandern Alexander Agethle und die Kräuter-Rebellen durch Wiesen und Wälder auf 1.800 Metern Höhe, sammeln Blüten und Blätter für den Südtiroler Blütenduft Tee. „Ein Tee ist ein Bilderbuch einer Region", meint Alexander, und das stimmt: eine Handvoll Alpenwiese im Beutel.
Und an der portugiesischen Algarve-Küste produziert die Familie Figueiredo seit 1880 die Porthos Thunfisch — das Unternehmen ist eine der ältesten Konservenfabriken Portugals und arbeitet bis heute mit Fischern der traditionellen Armadilha-Fangtechnik zusammen. Kein Großschlepper, sondern Beifang-arme Netzkäfige.
Wir mögen Blau zum Fisch, zum Fernweh, zum Abend am Meer
Blaue Feinkost ist Urlaub im Glas und in der Dose. Ein bretonischer Sommerabend auf dem heimischen Tisch.
Zum Picknick am See: zwei Dosen kleine Sardinen, ein Baguette, Sal de Ibiza Trüffel Chips aus der Tüte und eine Flasche Rosé in der Kühltasche. Dazu ein Stück Bordier-Butter und ein Klecks Dijon-Senf, das reicht für einen halben Nachmittag. Zum Abendbrot: Olasagasti Thunfisch Sardellen Creme auf Toast, dazu Sardinen mit Zitronenthymian und Timut Pfeffer — die fünf Kräuter machen aus dem Brot ein kleines Fest.
Und zum Kaffeetisch am Nachmittag: Antonio Mattei Cantuccini in die Kanne, dazu ein Glas Blütenduft Tee, eine Stunde Zeit und ein guter Stuhl. Mehr braucht es nicht.
Welcher Sardinen-Klassiker für welches Blau?
Die Bretagne produziert Jahrgangssardinen wie andere Regionen Wein — nur dass die Dose zehn Jahre im Keller liegen kann und danach besser schmeckt. Drei Häuser prägen diese Kultur: la belle-iloise, La Quiberonnaise und La Perle des Dieux, alle in der Bucht von Quiberon.
Die La Quiberonnaise Jahrgangssardinen in Weißwein werden mit Muscadet-Wein und einem Zweig Thymian mariniert — du drehst die Dose einmal pro halbes Jahr um, damit das Öl sich gleichmäßig verteilt. Nach drei Jahren sind sie cremig, buttrig und weich. Die belle-iloise Sardinen mit Muscadet spielen in derselben Liga, etwas leichter im Profil. Und die Sardinen mit Zitronenthymian und Timut Pfeffer sind die aromatischste Variante, mit einer ungewöhnlichen Zitrus-Note aus dem Himalaya-Pfeffer.
Für den Abendbrot-Tisch: eine Dose öffnen, eine Scheibe Landbrot, ein Glas Muscadet Sèvre-et-Maine, und das war's. Keine Sauce, keine Extras. Die Sardine ist Hauptdarstellerin.
Blaue Geschenke, die nach Meer riechen
Eine blaue Kiste ist ein kleines Fernweh-Paket. Für den Kollegen zum Abschied, für die Schwester zum Umzug, für den Onkel zum Geburtstag.
Wir packen dir gern zusammen: eine Flasche Steitz Weißburgunder, Sardinen mit Muscadet, La Quiberonnaise Jahrgangssardinen in Weißwein, einen Copenhagen Blå und für das Bad eine Tiroler Reine Flüssigseife Gletschermilch. Der Gletscher im Badezimmer — eine schöne Idee.
Stöber durch unsere Farbwelten — Blau ist das Tor zum Meer, neun weitere Farben warten im Landesinneren.