Confiserie Imping, Pralinen und Gebäck aus Vreden im Münsterland
Confiserie Imping ist eine Pralinen- und Gebäckmanufaktur in Familienbesitz, die in Vreden im Münsterland Frischrahmtrüffel, Nougat, Edelmarzipan und Feingebäck von Hand herstellt. Ihre Wurzeln liegen in einem Konditorei-Café von 1953, und in der Weihnachtszeit backt das Haus Zimtsterne, Dominosteine und Printen.
Confiserie Imping ist ein Hersteller von Pralinen, Trüffeln und feinem Gebäck aus Vreden im westlichen Münsterland, nahe der niederländischen Grenze. Die Confiserie arbeitet nach eigenen Familienrezepten mit frischer Sahne und Butter. Jedes Stück wird von Hand verziert, und beliefert werden Confiserien, Feinkostgeschäfte und Cafés in vielen Ländern.
Vom Konditorei-Café zur Confiserie
Den Anfang machten Alfons und Irmgard Imping im Jahr 1953 mit einem Konditorei-Café in der Rochusstraße in Recklinghausen. Schon damals legten die beiden viel Wert auf ausgesuchte Rohstoffe und eine sorgfältige Herstellung.
Achtzehn Jahre später, 1971, zog die Familie ins westliche Münsterland, und das Café Imping fand in der Wessendorfer Straße mitten in Vreden ein neues Zuhause. Torten, Kuchen und Gebäck bestimmten damals noch das Angebot, so wie man es von einem guten Café in einer westfälischen Kleinstadt erwartet.
Im Jahr 1984 übernahm Sohn Walter Imping gemeinsam mit seiner Frau Hedwig den Betrieb in zweiter Generation. Seine Liebe galt den Pralinen, und so wuchs aus der Konditorei Schritt für Schritt eine Confiserie. Sie widmete sich bald ganz den feinen Pralinés, Trüffeln und Gebäcken, und diese Spezialisierung prägt das Haus bis heute.
Eine Manufaktur am Rand von Vreden
Weil die Räume im Stadtzentrum für die wachsende Herstellung zu eng wurden, bezog die Confiserie Imping 1999 einen Neubau im Gewerbegebiet Heckebree am Stadtrand. Dort fanden die Backstuben endlich den Platz, den die Pralinen und Gebäcke brauchten.
Im Jahr 2010 wurde das Gebäude noch einmal erweitert, und von dort gehen die Pralinen und Gebäcke heute in die ganze Welt. Partner sind Confiserien und Süßwarenfachgeschäfte, Delikatessenläden, Weinhandlungen, Konditoreien, Cafés und die gehobene Gastronomie. Unter dem eigenen Namen feinundfein bietet das Haus außerdem Gebäck für Konferenzen und Besprechungen an.
Seit 2012 arbeitet Eva-Maria Imping im Familienbetrieb mit, zunächst gemeinsam mit ihrem Vater. Walter Imping verabschiedete sich 2020 in den Ruhestand, und seitdem führt seine Tochter die Confiserie in dritter Generation.
In den Backstuben arbeiten Chocolatiers, Konditoren, Bäcker, Pâtissiers und Süßwarentechnologen nebeneinander, und den Nachwuchs bildet das Haus selbst aus. Neben der Produktion liegt ein Direktverkauf, in dem du die Pralinen frisch aus der Manufaktur kaufen kannst.
Wie eine Frischrahmtrüffel entsteht
Am Anfang jeder Trüffelpraline der Confiserie Imping steht die Füllung, eine Ganache aus frischer Sahne, Butter und geschmolzener Kuvertüre. Sie wird nach Familienrezept gekocht, geschöpft und weiterverarbeitet, bevor sie in ihre Hülle aus Kuvertüre kommt und dort langsam fest wird.
Sahne, Butter und Eier kommen so frisch wie möglich aus dem Münsterland, während Mandeln, Haselnüsse und Kuvertüren natürlich von weiter her stammen. Bei jedem neuen Rohstoff schaut die Confiserie zuerst, ob es ihn in der Region gibt. Die Kakaobohnen für die Kuvertüren wachsen in Ecuador, Venezuela und an der Elfenbeinküste, die Vanille auf den Inseln im Indischen Ozean, und die Mandeln kommen aus dem Mittelmeerraum.
Als wir die Produktion vor einigen Jahren besucht haben, zählte die Confiserie mehr als zweihundert Pralinensorten, von Tiramisu und Rote Grütze bis zu Ingwer und Chili. Ein Trüffel heißt sogar nach der Münsterländer Herrencreme, dem Nachtisch aus Vanillecreme, Sahne, Schokoladenraspeln und einem Schuss Rum, und genauso schmeckt er auch.
Moderne Maschinen unterstützen die Arbeit, doch verziert wird jedes Stück von Hand, etwa mit einem feinen Streifen aus dem Spritzbeutel. Danach härten die Pralinen in einem Kühltunnel aus, dessen Temperatur genau stimmen muss. Nur dann glänzt die Schokolade und setzt keinen grauen Fettreif an.
Weihnachtsgebäck aus der Backstube in Vreden
Von September bis Dezember duftet es in Vreden nach Zimt, Nelke, Koriander, Anis und Muskat, denn dann backt die Confiserie Imping ihr Weihnachtsgebäck nach überlieferten Rezepten.
Dazu gehören Honiglebkuchen, saftige Dominosteine mit Fruchtgelee und Marzipan, weiche Printen mit Mandeln, Lebkuchenherzen in Vollmilch oder Zartbitter und Stollenkonfekt. Butter-Gewürz-Spekulatius, Vanillekipferl und eine bunte Weihnachtsgebäck-Mischung ergänzen das Programm, sodass für jeden Adventsteller etwas dabei ist.
Ein Stück Handarbeit, das man sofort sieht, sind die Zimtsterne, deren Mandel-Nussmasse ausgerollt und mit einer dünnen Eiweißglasur bestrichen wird. Danach sticht das Team Stern für Stern von Hand aus, weshalb kein Stern dem anderen ganz gleicht. Im Ofen bleiben die Sterne nur so lange, bis die Glasur getrocknet ist, damit sie innen saftig bleiben.
Ebenfalls nur in der Saison formt die Confiserie Marzipankartoffeln und Marzipanbrote aus Edelmarzipan. Imping stellt es aus Mittelmeermandeln mit sehr geringem Zuckerzusatz her, und jede Kartoffel wird von Hand gerollt. Zu Ostern folgen dann Trüffeleier mit Füllungen wie Tiramisu, Salted Caramel oder Rote Grütze, die einzeln in Folie gewickelt werden.
Feingebäck, Nougat und Pralinen zum Verschenken
Das ganze Jahr über backt Imping Feingebäck, das auf dunklen Schalen im Klarsichtbeutel liegt. Die Auswahl reicht von Ochsenaugen mit Erdbeerfüllung bis zu hauchdünnen Florentinerblättern aus karamellisierten Mandeln.
Dazu kommen Schwarz-Weiß-Gebäck, Pistazienzungen, Gebäckherzen und herzhaftes Butter-Käse-Gebäck für ein Glas Wein am Abend. Aus hellem Haselnussnougat entstehen Nougatherzen und kleine Käfer, und den Schichtnougat gibt es als Riegel zum Abbrechen. Für die warmen Monate stellt Imping eine eigene Sommermischung zusammen, und bei großer Hitze pausiert der Versand, bis die Temperaturen wieder sinken.
Für Geschenke packt die Confiserie ihre Pralinen von Hand in Schachteln aus Strukturpapier. Die beliebteste Sortierung, die Edlen Pralinen ohne Alkohol, gibt es in drei Größen und mit Botschaften wie Danke, Alles Gute oder Für die beste Mama. Zur Weihnachtszeit liegt sie in einer festlichen Schachtel und versammelt als Weihnachtspralinen ein ganzes Dutzend Sorten.
Kräftiger sind die Trüffelmischungen mit Cognac, Eierlikör oder Himbeergeist, etwa die Trüffel Gourmet Mischung mit acht Stück. Kleine Sortimente wie die Kaffee-Träume, Dessert-Variationen oder Mischungen mit Ruby-Schokolade runden das Programm ab.
Imping und nur Gutes
Die Confiserie Imping war einer der ersten Hersteller aus dem Münsterland, die wir in unser Sortiment aufgenommen haben, denn von Nordhorn aus liegt Vreden nur eine gute Autostunde entfernt. Seitdem gehören die Dominosteine, Zimtsterne und Vanillekipferl aus Vreden für viele unserer Kundinnen und Kunden fest zum Advent, und die Pralinen sind ein beliebtes Mitbringsel geworden.
Weil Imping auf große Lager verzichtet und nach Auftrag produziert, kann es vor allem im Advent ein paar Tage länger dauern, bis eine Bestellung eintrifft. Dafür kommen die Pralinen und Gebäcke frisch aus der Backstube zu dir, und kühl gelagert halten sie sich gut über die ganze Adventszeit bis ins neue Jahr.
Am wohlsten fühlen sie sich an einem trockenen, dunklen Ort bei 13 bis 16 Grad. Pralinen kommen zur vollen Geltung, wenn sie vor dem Essen ein wenig Raumtemperatur angenommen haben, weil die Füllung dann cremig auf der Zunge schmilzt.
Was gerade vorrätig ist, siehst du unten im Raster. Weitere Trüffel und Pralinen anderer Manufakturen versammelt unsere Kategorie Pralinen und Trüffel, und das übrige Weihnachtsgebäck findest du unter Weihnachtsgebäck.