Mangoessig mit Fruchtmark, exotisch und goldgelb
Der Mangoessig mit Fruchtmark von A l'Olivier ist eine französische Essigzubereitung aus der Provence, goldgelb, dickflüssig und voll Mangomark. Kein aus Mango vergorener Essig, sondern ein Branntweinessig, veredelt mit reichlich Mangopüree.
Mangoessig mit Fruchtmark bringt die tropische Süße reifer Mango ins Glas und ist der exotischste unter den Fruchtessigen der Pariser Ölmühle A l'Olivier. Für die Essigzubereitung wird ein Branntweinessig mit rund 40 Prozent Mangomark, etwas Zucker und Pektin verrührt, was ihn dickflüssig und sonnengelb macht. Die Franzosen nennen ihn Vinaigre à la pulpe de mangue, und ein fruchtiger Essig wie dieser bringt Süße und Säure mit einem Löffel ins Gericht.
Goldgelb, tropisch und samtig süß
Im Glas leuchtet der Mangoessig goldgelb und dickflüssig, in der Nase reife Mango, sonnig und ein wenig blumig. Das warme Gelb erinnert an eine Mango in der Sonne, an Ferne und an flirrende Sommertage.
Am Gaumen kommt zuerst die volle tropische Süße, dann die klare Säure des Branntweinessigs, welche die Frucht im Gleichgewicht hält. Fruchtig, exotisch, samtig legt er sich auf die Zunge, weich und rund, nie spitz. Ein paar Tropfen, und dein schlichter Salat schmeckt nach Sommer und Ferne.
Wir mögen ihn in der asiatischen Küche
Verquirl den Mangoessig mit etwas Olivenöl oder nussigem Sesamöl zu einer Vinaigrette für bunte Salate und asiatische Gerichte, einer der sonnigsten unter unseren Fruchtessigen.
Die Mango mag es leicht und würzig zugleich. Zu gegrilltem Fisch, zu gebratenem Hühnchen oder über einen Glasnudelsalat spielt sie ihre Frucht aus, und ein Löffel hebt einen sommerlichen Obstsalat. Ebenso fein schmeckt er zu mildem Ziegenfrischkäse oder auf einem Teller mit Rohkost und Dip, und selbst ein Butterbrot mit Frischkäse bekommt eine fruchtige Wendung. Als kleiner Kniff gibt ein Schuss im Crémant oder Sekt ein goldenes, fruchtiges Aperitivo, und schon bringst du Ferne auf den Tisch.
Ein Pariser Haus mit Lust auf Neues seit 1822
1822 gründete der Apotheker Eugène Popelin im Marais eine kleine Ölhandlung, um den Parisern gutes Olivenöl näherzubringen, damals nördlich der Provence noch eine kleine Rarität.
Aus ihr wurde ein Familienhaus mit über 50 Ölen und einer Reihe fruchtiger Essige, ausgezeichnet auf den Weltausstellungen 1867 und 1889. Tradition und Neugier gehören hier zusammen, ganz so, wie Popelin es einst anlegte, und für das aromaschonende Veredeln seiner Öle hat sich das Haus sogar ein Verfahren patentieren lassen.
Neben Klassikern wie der Himbeere zeigt gerade die exotische Mango diese Lust auf Neues. Noch heute wählen die provenzalischen Werkstätten bei Nizza die Früchte aus, während eine Mühle nahe Poitiers Saaten- und Nussöle presst. Probier auch den roten Himbeeressig und das übrige Sortiment von A l'Olivier.
Genusstipp
Vor dem Gebrauch schütteln, denn das Mangomark setzt sich am Boden ab, und die geöffnete 200-ml-Flasche bleibt kühl gestellt am längsten frisch. Für einen schnellen Sommersalat mischst du Mangoessig, etwas Öl, Chili und Limette zu einem Dressing über Blattsalat, Avocado und Garnelen. Und über eine Kugel Mangosorbet gibt ein Spritzer den letzten Kick. Wer mag, stellt ihn mit dem Feigen- und dem Himbeeressig zu einem fruchtigen Trio zusammen, ein sommerliches Mitbringsel.