Violett, die Farbe zwischen Andacht und Lavendel
Violett verbindet die Wärme von Rot mit der Kühle von Blau — das macht die Farbe tiefgründig, spirituell, ein wenig aristokratisch. In unserer Farbwelt Violett findest du Feigenkonfitüre, Lavendelhonig, Holunder-Seife, Zwetschgen-Fruchtaufstriche, Heidekraut-Sardinen und einen purpurnen Frizzante — alles in Lila, Flieder und Aubergine.
Violett ist die leiseste der kräftigen Farben — zwischen Andacht und Abend, zwischen Lavendelfeld und Bischofsgewand. Sie galt in der Antike als teuerster Farbstoff der Welt, gewonnen aus Purpurschnecken an der phönizischen Küste. Wenn du unsere Kategorie Violett öffnest, trittst du in einen stillen Raum mit Zwetschge, Holunder, Heidekraut, Feige und Lavendel.
Violett, die Farbe des Übergangs
Violett ist die Farbe der Dämmerung — der Moment, in dem der Tag in den Abend übergeht. In der Farbpsychologie steht sie für Tiefgang, Würde und Spiritualität, für das Nachdenkliche und das Feierliche.
Schon die Römer kannten das Tyrische Purpur als kaiserliche Farbe, im Mittelalter trugen Bischöfe sie zur Fastenzeit. Heute begegnet uns Violett weicher — als Lavendelblüte in der Provence, als Heidekraut auf dänischen Dünen, als reife Zwetschge am Spätsommer-Ast.
Bei uns ist Violett für Momente mit Tiefe: das erste Glas nach einem langen Tag, die Konfitüre zum Sonntagsfrühstück, die Seife am Waschtisch. Violett macht keinen Lärm.
Über zwanzig violette Köstlichkeiten aus sieben Ländern
In unserer violetten Welt versammeln sich Spezialitäten aus Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Dänemark, Südtirol und Deutschland — alle tragen einen violetten Zug im Glas, in der Dose oder in der Flasche.
Aus Frankreich die Alain Milliat Figue Violette Konfitüre, der Beauharnais Lavendelhonig aus der Provence und die la belle-iloise Sardinen mit Tapenade. Aus Italien die Alpe Pragas Zwetschge, die Italianavera Datterino Tomaten und die Mandrile Melis Grappa Pralinen.
Aus Österreich die Finks Zwetschken Röster und die Tiroler Reine Holunder-Seife. Aus Dänemark die Fangst Brisling mit Heidekraut. Aus Portugal der Castelbel Schrankpapier Lavendel. Aus Deutschland der Raumland Cassis Frizzante und die Königskind Beschwipste Pflaume.
Welches Violett zu welchem Moment?
Violett reicht von blassem Flieder bis zum tiefen Aubergine — und jeder Ton bringt einen eigenen Charakter auf den Tisch.
Zum Frühstück das helle Violett: Zwetschge Fruchtaufstrich auf Weißbrot, ein Löffel Lavendelhonig in den Joghurt. Zum Mittag das kräftige Violett: Datterino Tomaten in die Pasta, ein Klecks Pflaumen Chutney zum Käse.
Zum Abend das samtige Violett: ein Glas Cassis Frizzante als Aperitif, Sardinen mit Tapenade auf Toast, zum Nachtisch eine Grappa Praline. Passt wunderbar.
Manufakturen mit violetter Handschrift
Hinter jedem violetten Etikett steht ein Mensch, der sein Handwerk versteht — zehn Erzeuger prägen unsere Violett-Welt.
Alain Milliat in Orliénas bei Lyon ist Obstbauer in dritter Generation und presst seit 1997 Konfitüren und Säfte aus alten Sorten — seine Figue Violette ist eine seltene violette Feige mit dunklem Fruchtfleisch. „Die besten Konfitüren brauchen sehr reifes Obst und wenig Zucker", erklärt Alain. Beauharnais in der Provence führt seit vier Generationen Imkerei und Charcuterie zusammen, ihr Lavendelhonig kommt von Bienen, die in den blauvioletten Feldern der Alpes-de-Haute-Provence sammeln.
Heinz und Eva Fink in Klöch in der Steiermark kochen seit vierzig Jahren Röster ein, ihre Zwetschken Röster ist ein österreichischer Klassiker: tiefdunkel, würzig und mit Zimt. „Je reifer die Zwetschke, desto besser der Röster", meint Heinz. Ulrike Oberhammer in Tirol stellt ihre Holunder-Seife mit Ziegenmilch aus dem eigenen Hof her — der Duft bleibt lange an den Händen. Familie Raumland in Flörsheim-Dalsheim produziert Sekt und Frizzante aus eigenen Trauben, der Cassis Frizzante ist ihr sommerlicher Weincocktail. „Ein Frizzante muss prickelnd, saftig und leicht sein", so Volker Raumland. Alle Achtung.
Wir mögen Violett zum Käseteller und zum Abendbrot
Violett spielt gut mit salzigen und würzigen Gegenspielern. Ein Stück gereifter Blauschimmel und daneben die Figue Violette — die beiden vertragen sich gut.
Zum Abendbrot eine Faber Spanferkel Sülze auf frischem Bauernbrot, ein Stokes Red Onion Marmalade dazu und ein Glas Weißwein — einfach köstlich. Zum Brunch die Holunder Zwetschge auf Butterbrot, eine Tasse schwarzer Tee. Lass dich überraschen, wie gut Holunder und Zwetschge zueinanderfinden.
Zum Picknick die Sardinen zum Braten Orient mit Kreuzkümmel und Koriander — sie mögen frisches Brot und einen Schluck Roséwein. Zum Kaffeetisch eine Scheibe Zwetschgenkuchen mit einem Klecks Zwetschken Röster. So geht Herbst.
Violett zum Schenken, still und andächtig
Eine violette Kiste ist ein Geschenk für Menschen, die das Stille mögen. Für die Schwägerin zum Umzug, für den Taufpaten, für die Kollegin zum Abschied.
Wir packen dir gern zusammen: Zwetschge Fruchtaufstrich, Lavendelhonig, Grappa Pralinen und eine Castelbel Lavendel-Seife. Für den Waschtisch eine Tiroler Reine Holunder-Seife, für den Kleiderschrank das Castelbel Schrankpapier Lavendel — damit auch die Wäsche nach Provence riecht.
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