Eingelegte Paprika aus dem Burgenland
Was ist Stekovics Paprika? Eingelegtes und Gemahlenes aus alten, sonnengereiften Paprikasorten, die Erich Stekovics am Neusiedler See anbaut. Kein Standardgemüse aus der Dose, sondern Raritäten im Glas, jede Sorte in ihrem eigenen Edelessig, dazu ein edelsüßes Paprikapulver aus der Steinmühle.
Stekovics Paprika sind eingelegte Paprikaspezialitäten und ein edelsüßes Paprikapulver von Erich Stekovics, dem Kaiser der Paradeiser aus Frauenkirchen. Von Hand geputzt, in Stücke geschnitten und in feinen Weinessig gelegt, bewahren die alten Sorten ihren Biss und ihre natürliche Süße. Sechs Paprika-Spezialitäten findest du hier versammelt, von der Apfelpaprika bis zum Paprikapulver.
Alte Sorten, von Altweibersommer bis Apfelpaprika
Hinter jedem Glas steckt eine eigene Geschichte. Der Bunte Spiral Paprika der Sorte Altweibersommer sieht aus wie eine Chili und ist doch mild, im 380 ml Glas. Die Apfelpaprika ist eine alte, regionaltypische Sorte mit ordentlich Biss, aus Freilandanbau, ein Topseller im 250 g Glas, der süchtig macht.
Die Spätlese II stammt ursprünglich aus Bulgarien, spät gelesen im 270 ml Glas, fast marmeladig in der Tiefe. Die Spätlese I wiederum sind sonnengereifte Paradeispaprika aus Freilandanbau, von Hand geschnitten, kurz angebraten und fein süßlich.
Gemeinsam mit seiner Frau Prisca baut Erich diese fast vergessenen Sorten auf den Feldern am Neusiedler See an, dort, wo die pannonische Sonne lange wärmt. Aus seiner Sammlung von über 3.000 alten Sorten haben sie eine neue Heimat gefunden. Ihre Paprika sind fruchtig, würzig und sonnig, wie Erich gern erzählt. Die ganze Welt von Stekovics reicht von Paprika über Paradeiser bis Chili.
Jede Sorte in ihrem eigenen Edelessig
Stekovics legt nicht alles in denselben Sud. Die Spätlese reift in Beerenauslese-Essig, die Apfelpaprika in Welschrieslingessig, die Spätlese II in Muskatessig und der Bunte Spiral in Paradeiser-Essig. Mal werden die Schoten zuvor in Rapsöl angebraten, mal mit Knoblauch gewürzt, die Mangaliza Paprika sogar mit Schmalz vom seltenen Mangalica-Schwein, einer alten Rasse, deren Fleisch heute als Delikatesse gilt. Der Beerenausleseessig allein ist schon ein edler Tropfen und betont die feinen Aromen der Schoten.
So bekommt jede Stekovics Paprika ihren eigenen Charakter, mal süßlich, mal würzig, mal mit feiner Säure. Das edelsüße Paprikapulver geht noch einen Schritt weiter: pannonische Schoten trocknen an der Pflanze, werden von Hand entstielt und in einer kleinen Steinmühle in 3 Stufen vermahlen. Im 200 g Beutel kommt es leuchtend rot zu dir, mild und fruchtig-süß. Alle Achtung.
Zu Brotzeit, Käse und Gulasch
Eingelegte Paprika sind gesellige Begleiter, knackig, würzig und sonnig. Wir mögen die Apfelpaprika einfach zur Brotzeit, die Spätlese als süßsaure Beilage zu Käse und Antipasti, auf geröstetem Brot oder zu Geflügel und Gemüse.
Das Paprikapulver gehört für uns ins Gulasch, kurz mit den Zwiebeln im Fett angeschwitzt, damit die Süße erhalten bleibt und das tiefe Rot dazu. Eine kleine Schraubdose, dunkel verstaut, hält die Farbleuchtkraft viele Monate. Unser Tipp sind ein paar Streifen der Mangaliza Paprika auf gutem Brot mit Frischkäse, mehr braucht es nicht. Wer es schärfer mag, greift danach zu den Chili-Spezialitäten, wer es fruchtig liebt, zu den Paradeisern. So kommt der pannonische Sommer ins Glas und direkt auf den Teller.