Südtiroler Chutneys und Mostarda für herzhafte Teller
Die Chutneys und Mostarda von Alpe Pragas sind fruchtig-würzige Begleiter aus Südtirol, eingekocht aus Obst, Gemüse, Essig und Gewürzen. Kein süßer Aufstrich, sondern die herzhafte Seite der Manufaktur, von Mango Chutney über Feigen-Senf-Sauce bis Mostarda mit Apfel und Zwiebel, zu Käse und Fleisch.
Chutneys und Mostarda von Alpe Pragas sind würzige Frucht-Saucen aus dem Pragser Tal, die das süße Sortiment der Manufaktur herzhaft ergänzen. Seit der Gründung 1997 kocht Stefan Grubers Team neben Konfitüre auch Chutneys, die Süße und Säure ausbalancieren. Acht Sorten bringen Schwung an die Käseplatte und ans Abendbrot.
Von Mango bis Mostarda
Acht Sorten reichen vom milden Mango Chutney über die Feigen-Senf-Sauce bis zur Mostarda mit Apfel und Zwiebel. Das Mango Chutney mag eine scharfe Currynacht, die Feigen-Senf-Sauce liebt gereiften Bergkäse. Unser Tipp: ein Löffel Mostarda zu kaltem Braten, mehr braucht der Teller nicht. Die süßen Fruchtaufstriche und das ganze Sortiment von Alpe Pragas findest du nebenan. Würze trifft Frucht.
Was ist eine Mostarda?
Eine Mostarda ist eine würzig-scharfe Senffrucht aus Italien, bei der Obst oder Gemüse mit Senf eingekocht wird. Sie gehört dort seit Jahrhunderten zum kulturellen Erbe, schon 1621 wurde sie in der Literatur erwähnt.
In der Lombardei schichtet man die kandierten Früchte von Hand in große Schmuckgläser, mal mild wie in Cremona und Voghera, mal feurig wie in Mantua. Verwendet werden Orangen, Birnen, Kirschen, Feigen und mehr. Anders als kandierte Früchte schmeckt die Mostarda pikant und scharf, was ihr der Senf gibt. Traditionell krönt sie Bollito misto, eine Käseplatte oder gegrillte Entenbrust.
So entsteht eine Mostarda
Eine echte Mostarda braucht Zeit, bei Alpe Pragas entsteht sie über drei Tage. Zuerst wird das reife Obst von Hand geschält, entkernt und kleingeschnitten.
Im Verhältnis zwei zu eins mit Zucker vermengt, zieht die Frucht über 24 Stunden Saft. Dieser wird ohne die Früchte eingekocht, wieder über sie gegossen und ruht erneut einen Tag, am zweiten Tag wiederholt sich das Spiel. Am dritten Tag werden Frucht und Sirup gemeinsam weichgekocht, und erst ganz zum Schluss kommt der Senf dazu, denn seine Schärfe verfliegt bei Hitze. Seit 2001 entwickelt Stefan Grubers Manufaktur diese Rezepte gemeinsam mit dem Südtiroler Haubenkoch Gerhard Wieser.