Würzig-süße Mostarda aus Apfel und Zwiebel
Die Mostarda Apfel & Zwiebel von Alpe Pragas ist ein würzig-süßes Chutney aus kleingeschnittenen Äpfeln und Zwiebeln, verfeinert mit Knoblauch, Sternanis, Zimt und Pfeffer. Keine simple Zwiebelmarmelade, sondern eine fein gewürzte Begleitung für Bergkäse und Gegrilltes.
Die Mostarda Apfel & Zwiebel von Alpe Pragas ist ein herzhaftes Chutney mit 32 % Apfel und 14 % Zwiebel, abgerundet mit Weinessig, Knoblauch, Sternanis und Zimt. In der Südtiroler Manufaktur wird alles schonend mit wenig Zucker eingekocht, so bleiben Biss und Aroma der Stücke erhalten. Süße trifft Würze, herzhaft, nicht brav.
Apfel, Zwiebel und ein Hauch Sternanis
In der Nase mischen sich süßer Apfel und milde Röstzwiebel, darüber ein warmer Hauch Zimt und Sternanis.
Am Gaumen wird die Zwiebel weich und süßlich, der Apfel gibt Frische, und die Gewürze legen eine warme, fast weihnachtliche Note darunter. Der Weinessig setzt eine feine Säure dagegen, die alles frisch hält, süß, würzig, herzhaft.
Die Stücke bleiben spürbar, ein Chutney mit Biss. Bernsteinfarben steht es im Glas, und mit jedem Löffel kommt mehr von der Gewürzküche zum Vorschein, die an Glühwein und Lebkuchen denken lässt, ohne dabei süß zu werden.
Apfel und Zwiebel kennt jede Küche, doch erst die Gewürze machen aus den beiden eine Mostarda mit Tiefe. Sternanis und Zimt geben eine warme, fast festliche Note, Knoblauch und Pfeffer erden sie, und der Weinessig hält alles in Balance.
So wird aus Alltagszutaten eine Spezialität, die im Herbst und Winter besonders schön schmeckt, zu deftigem Eintopf ebenso wie zur Käseplatte am Sonntag. Im Glas hält sie sich lange, und ihr Aroma wird mit ein paar Tagen Ruhe sogar runder.
Gerade zu Raclette und Fondue ist sie ein Klassiker, und ein Löffel über einer Ofenkartoffel mit Sauerrahm macht aus einer Beilage ein kleines Hauptgericht. Wer mag, glasiert damit auch einen Schweinebraten, die Zwiebelsüße passt wunderbar zum Fleisch.
Empfehlenswert zu Bergkäse und Gegrilltem
Diese Mostarda ist ein klassischer Käsebegleiter, vor allem zu gereiftem Bergkäse, dessen Salzkante sie mit Süße und Würze auffängt.
Empfehlenswert ist sie auch zu gegrilltem Fleisch, zu einer kräftigen Bratwurst oder kaltem Braten. Unser Tipp: ein Löffel in die hausgemachte Vinaigrette zum Feldsalat, das gibt dem Dressing Tiefe und eine feine Süße.
Zu einer Käseplatte mit Hartkäse und Walnüssen ist sie ebenso zu Hause wie als Beilage zu Geschmortem, etwa Schweinebäckchen oder Wild. Wer es fruchtig-scharf mag, greift zum Mango Chutney, wer Käse liebt, zur Feigen-Senf-Sauce.
Ein Chutney vom Südtiroler Haubenkoch
2001 entwickelte Alpe Pragas seine Chutney-Linie gemeinsam mit dem Südtiroler Haubenkoch Gerhard Wieser. Aus heimischen Äpfeln und Zwiebeln entstand so eine Mostarda, die süße Frucht und herzhafte Würze verbindet.
Stefan Gruber, der die Manufaktur 1997 im Pragser Tal gründete, kocht sie schonend ein, vegan und glutenfrei, ohne künstliche Aromen. Wie eine echte Mostarda über mehrere Tage entsteht, erzählen wir bei den Chutneys und Mostarda.
So wird aus zwei schlichten Zutaten, Apfel und Zwiebel, eine Spezialität mit Tiefe. Mehr aus den Dolomiten steht im Sortiment von Alpe Pragas.
Genusstipp für den Feldsalat
Verrühre einen Esslöffel Mostarda mit etwas Weißweinessig, Öl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing und gib es über einen Feldsalat mit gerösteten Walnüssen. Apfel und Zwiebel im Dressing passen zum nussigen Salat wie selten etwas.
Auf einer Scheibe Bergkäse mit dunklem Brot wird sie zur schnellen Brotzeit. Aus dem 160-Gramm-Glas reicht ein Löffel weit. Herzhaft und gut.