Nordisch-herbe Hagebutte fein passiert ohne Kerne
Die Hagebutte fein passiert von Alpe Pragas ist ein samtiger Hagebutten-Fruchtaufstrich aus den Früchten der Hundsrose, durchs feine Sieb gestrichen und ganz ohne die vielen kleinen Kerne. Mit 75 % Frucht eingekocht, schmeckt sie nordisch-herb und fruchtig, auf dem Brot, im Joghurt und sogar zu Wild.
Hagebutte fein passiert von Alpe Pragas, im Original Rosa Canina genannt, ist ein kernloser Fruchtaufstrich aus den roten Früchten der wilden Hundsrose. Nach der Blüte setzt die Wildrose ihre Hagebutten an, die im Spätsommer reifen; Stefan Gruber kocht sie schonend ein und streicht sie danach durchs Sieb, damit die vielen kleinen Kerne nicht stören. 75 % Frucht stecken im 335-Gramm-Glas, geliert allein mit natürlichem Apfelpektin.
Rostrot, herb-fruchtig, ganz eigen
Schon beim Öffnen leuchtet die Hagebutte rostrot, und ihr unverwechselbares, nordisch-herbes Aroma steigt auf.
Auf dem Brot ist sie samtig und glatt, fruchtig mit einer feinen, herben Säure, die an Wildrosen und Herbstwälder denken lässt. Ein Geschmack, den du so selten findest, herb, rund, eigenwillig, und ganz ohne das Knirschen der Kerne.
Weil beim Passieren die festen Bestandteile im Sieb bleiben, ist der Aufstrich etwas weicher als eine klassische Konfitüre. Dafür streicht sich die Hagebutte wie Samt.
Fein passiert heißt bei der Hagebutte besonders viel, denn keine andere Frucht steckt so voller kleiner, harter Kerne. Nach dem Einkochen wird das Mark durch ein feines Sieb gestrichen, bis nur noch die glatte, rostrote Frucht übrig bleibt. So bleibt der einmalige Geschmack erhalten, der Genuss aber ganz ohne Kerne.
Diese Sorgfalt unterscheidet den Aufstrich von vielen günstigen Marmeladen, in denen oft mehr Zucker als Frucht steckt. Bei Alpe Pragas führt die Hagebutte, der Zucker tritt zurück, herb und ehrlich.
So wird das Frühstück zu etwas Besonderem, und auf der Käseplatte sorgt die Hagebutte ohnehin für Gesprächsstoff. Im 335-Gramm-Glas hält die geöffnete Frucht im Kühlschrank lange.
Vom Frühstücksbrot bis zum Wild
Auf frischem Brot, über dem warmen Crêpe oder im Müsli ist die Hagebutte fein passiert ein besonderer Start in den Tag.
Besonders schön schmeckt sie zu Quark und Joghurt, und sie kann auch herzhaft: ein Löffel zu kräftigem Bergkäse oder als fruchtig-herbe Begleitung zu Wild und Reh, wo die Hagebutte traditionell zu Hause ist. So wandert sie vom Frühstückstisch aufs Festtagsmenü.
Wer Beeren mit Biss mag, findet die klassischen Fruchtaufstriche von Alpe Pragas; die ganze kernlose Linie steht bei Fein passiert.
Aus der wilden Hundsrose, von Hand gemacht
Die Hagebutte wächst an der Hundsrose, einer Wildrose, die nach der Blüte ihre roten Früchte ansetzt.
Geerntet werden sie, wenn sie gut ausgefärbt, aber noch fest sind. Im Pragser Tal baut Familie Gruber ihre Früchte seit 1994 auf rund 1250 Metern Höhe an, von Hand gepflanzt, gejätet und mit Quellwasser der Dolomiten bewässert. Auf eine künstliche Verdickung verzichtet Stefan Gruber bewusst.
„Wir wollen grün produzieren und ECO-Manufactory werden", sagt der Gründer, der bis 2027 CO2-neutral arbeiten will. Mehr aus den Dolomiten steht im Sortiment von Alpe Pragas.
Genusstipp zu Wild und Käse
Reiche einen Löffel Hagebutte fein passiert zu einem Stück gereiftem Bergkäse oder zu Wildbraten, ähnlich wie man Preiselbeeren serviert. Die herbe Frucht hält dem kräftigen Aroma mühelos stand.
Zum Frühstück macht sie sich auf Brioche mit kalter Butter genauso gut. Aus dem 335-Gramm-Glas reicht sie lange, und als seltene Spezialität ist sie ein schönes Mitbringsel für Genießer. Herb und gut.