Kornelkirschen Sirup mit kirschähnlichem Aroma
Der Kornelkirschen Fruchtsirup von Alpe Pragas ist ein Südtiroler Fruchtsirup aus der wilden Kornelkirsche, mit 50 % Fruchtanteil eingekocht. Keine gewöhnliche Kirsche, sondern eine herb-fruchtige Wildfrucht, die sich 1:7 mit Wasser, Sekt oder Prosecco verlängert.
Kornelkirschen Sirup von Alpe Pragas ist ein dicht eingekochter Fruchtsirup aus Südtirol, gemacht aus der Kornelkirsche. Botanisch ist sie mit der Kirsche gar nicht verwandt, sondern gehört zu den Hartriegelgewächsen; ihre frühe Blüte macht sie zur wichtigen Bienennährpflanze. Von August bis Oktober geerntet, bringt sie ein intensives, kirschähnliches Aroma mit.
Herb, dunkelrot, kirschähnlich
Im Glas leuchtet der Sirup dunkelrot, in der Nase liegt ein Aroma zwischen Sauerkirsche und Hagebutte, herb und fruchtig.
Am Gaumen zeigt die Kornelkirsche ihren eigenen Charakter, säuerlich-süß, mit feiner Herbe und langem Nachklang. Sie spielt nicht die Diva der Obstschale, sondern bringt eine eigenwillige, wilde Note mit, die du so selten findest.
Im Abgang bleibt diese herbe Frische, die an alte Bauerngärten erinnert. Ein Schuss genügt für ein erfrischend herbes Glas.
Die Kornelkirsche, in Österreich auch Dirndl genannt, war früher in jedem Bauerngarten zu finden und geriet dann fast in Vergessenheit. Ihre leuchtend gelben Blüten gehören zu den ersten des Jahres und bringen schon im Februar die Bienen an den Strauch.
Wir mögen ihn als Schorle und Milchshake
Im Verhältnis 1:7 mit eiskaltem Mineralwasser wird daraus eine herb-fruchtige Schorle, mit Prosecco ein ungewöhnlicher Aperitif.
Unser Tipp ist der Milchshake, den Sirup mit cremigem Vanilleeis und Milch verquirlt, dann zeigt sich die Frucht von ihrer samtigen Seite. Über Grießbrei, Milchreis oder im Obstsalat macht er sich ebenso gut, und ein Löffel in der Sauce zu Wild oder Ente bringt eine herbe Fruchttiefe.
Magst du es klassisch beerig, probier den Himbeersirup daneben; alle Sorten findest du bei den Sirupen von Alpe Pragas. Geöffnet hält die Flasche im Kühlschrank mehrere Wochen.
Erst im Spätsommer reifen die länglichen, dunkelroten Früchte, die roh ziemlich herb schmecken und erst als Sirup oder Marmelade ihren vollen Charme zeigen.
Eine Rarität aus den Dolomiten
1997 gründete Stefan Gruber die Manufaktur im Pragser Tal, auf rund 1250 Metern Höhe in den Dolomiten. Statt den elterlichen Viehhof zu übernehmen, machte er aus der Frucht seinen Beruf, und bis heute füllt er auch alte, fast vergessene Sorten ab.
Mit 50 % Fruchtanteil bleibt das herbe Kornelkirsch-Aroma kräftig im Glas, ein Schuss genügt. Dass die Frucht von Hand gesammelt und nur kurz eingekocht wird, hält ihren wilden Charakter wach.
Die Kornelkirschen werden reif geerntet und schonend eingekocht, ohne künstliche Aromen, vegan und glutenfrei. Weil die alte Wildfrucht kaum noch angebaut wird, ist dieser Sirup ein Stück Obstgarten-Geschichte im Glas. Mehr Südtiroler Spezialitäten stehen im Sortiment von Alpe Pragas.
Genusstipp für den Kornelkirsch-Shake
Verquirle zwei Esslöffel Kornelkirschsirup mit zwei Kugeln Vanilleeis und einem Glas kalter Milch zu einem cremigen Shake. Wer mag, gibt eine Handvoll Eiswürfel dazu und mixt alles kurz durch.
Wer einen alten Bauerngarten kennt, erinnert sich vielleicht an den Strauch mit den länglichen roten Früchten, aus denen Großmütter einst Saft und Marmelade kochten. Dieser Sirup holt genau diesen fast vergessenen Geschmack zurück ins Glas. Heute findet man die Kornelkirsche fast nur noch in solchen Spezialitäten, was den Sirup zu etwas Seltenem macht.
Als herbe Schorle mit viel Sprudel ist derselbe Sirup ein Sommergetränk für alle, die es weniger süß mögen. Gut gekühlt am besten. Wild und gut.